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Kirche Weberstedt

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Die Kirche von Weberstedt und ihr Singekreis
Das Gotteshaus von Weberstedt erhebt sich – sichtbar auf einer Anhöhe gelegen – über den Ort. Es ist ein schönes Wahrzeichen des Ortes, das inmitten des alten Kirchhofes und umgeben von einer Mauer am östlichen Ortseingang den Blick des Besuchers auf sich lenkt.

 

Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Als Namenspatron wählten die Christen den Heiligen
Udalrici (Ulrich von Augsburg). Ulrich von Dillingen, so sein bürgerlicher Name, wählte den geistlichen Beruf und wurde 923 im Alter von 33 Jahren zum Bischof von Augsburg berufen. Er wurde auch der Schutzheilige der "Weber". Dies ist sicherlich die Erklärung für seine Wahl als Namenspatron der Kirche von Weberstedt. Noch im Jahr 1555 besaß das Katharinenkloster zu Eisenach das Patronatsrecht.


In welcher Zeit die Vorgängerin der jetzigen Kirche erbaut worden ist, lässt sich nicht mit Gewissheit bestimmen. Aus der romanischen Vorgängerkirche befinden sich noch einige Fenster an der Süd- und Nordwand.


Vor ihrer Erbauung besaß der Ort nur eine Kapelle, in der Gottesdienst gehalten wurde und an solche erinnert noch heute der Name Kapellengraben und Kapellbrücke in deren Nähe die Kapelle (Grundstück von O. Utterodt) stand.

 

Verschiedene Umbauten, die in den Jahren 1842 und 1911 ausgeführt wurden, haben einige Veränderungen gebracht. So wurden die Grabplatten der Familie von Goldacker aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die bislang im Fußboden des Altarraumes verlegt waren, herausgenommen und an der südlichen und nördlichen Seitenwand der Kirche befestigt. Die Orgel wurde auf der Empore
(Ostseite) im Chor aufgestellt und stammt aus dem Jahre 1911. Gebaut hat diese Orgel die Firma Furtwängler und Hammer aus Hemmingen in Niedersachsen.


"Die Orgel besitzt einen außergewöhnlichen Wert. Sie ist das größte und einzig original erhaltene romantisch geprägte Werk dieser Firma in Thüringen."


Bemerkenswert ist das mit Holz verkleidete Tonnengewölbe des Kirchenschiffes und die mit Schnitzereien versehenen Emporen sowie deren farbige Gestaltung. Erhalten blieb die ehemalige Patronatsloge der Familie von Goldacker auf der Empore an der Nordwand. Der gotische Flügelaltar ist ein kleines Juwel. In den letzten Jahrzehnten, insbesondere nach der politischen Wende wurden durch die Kirchgemeinde viel Kraft und finanzielle Mittel aufgewendet, um die Kirche in ihrer ursprünglichen Schönheit zu erhalten.

 

Singekreis

 

Im Jahr 2004 wurde auf Initiative von Peter Ernst der Singekreis „Sankt Ulrich“ mit 10 Sängerinnen und Sängern gegründet. Die Leitung hat Mike Stiebling und die Begleitung an der Orgel erfolgt durch Jeremi Schmalz. Das Repertoire umfasst Kirchenlieder. Der Singekreis tritt zu kirchlichen und privaten Festen auf.

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